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Lehrangebot SS 2017

Bachelor Entwurf im Studio IV „Kontext“



Wohnen Am Grabenäcker

Für das Plangebiet von ca. 8 ha Größe im Nordosten der Stadt Karlsruhe sollen städtebauliche Entwürfe für ein neues Wohnquartier entwickelt werden. Das Areal befi ndet zwischen den beiden Stadtteilen Rintheim und Hagsfeld. Nicht nur die gute verkehrliche Anbindung zur Innenstadt und die gute Erreichbarkeit des Naherholungsraumes Hardtwald bieten großes Potential, hier ein hochwertiges Stadtviertel zu entwickeln. Die Nähe zur Autobahn A5 und eine starke Heterogenität bezüglich der umgebenden Nutzungsstruktur sind Beispiele für unterschiedliche Einfl ussfaktoren, die Chancen aber auch Konfl ikte für das gesamte Plangebiet erzeugen. Fußend auf einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Ort sollen zunächst Konzepte und darauf aufbauend städtebauliche Entwürfe für ein neues Wohnquartier mit ergänzenden Nutzungen erarbeitet werden, das hohe Wohnqualitäten für unterschiedliche Nutzergruppen aufweist und sich auf städtischer, wie landschaftsplanerischer Ebene in den umgebenden Raum einfügt.



Ansprechpartner/Betreuung:          Susanne Gerstberger (susanne gerstbergerRvo6∂kit edu),

                                                   Annette Abromeit (annette abromeitDcn1∂kit edu)
                                                   
                                                    Stefanie Knebel (stefanie knebelNcz7∂kit edu)

Bearbeitung:                                 in 4er Gruppen

Ausgabe und Gebietsexkursion:      26.04.17, 14:00 - 17:15 Uhr

1. Pin Up:                                     Mittwoch, 24.05.17, 9:00 - 15:00 Uhr

2. Pin Up:                                     Mittwoch, 28.06.17, 9:00 - 15:00 Uhr

Endpräsentation:                           Mittwoch, 02.08.17, 9:00 - 15:00 Uhr

Betreuung:                                   Dienstags ab 14 Uhr

Raum:                                          127

LV 1.731.201                                 PO Nr. neu (2016): 611 (10 ects)

                                                   PO Nr. alt (2012): 244 (11 ects)



Entwurf Städtebau 1/2 - Entwurf I, II, III



Rheinmetropole

Strassburg-Kehl

Die Städte Straßburg und Kehl, befinden sich seit eingen Jahren im Wandel. Im Rahmen des grenzübergreifenden Projekts "Territoire des Deux Rives/Zwei Ufer" sollen sich die beiden Städte zum Rhein hin öffnen, mit dem Ziel einer Neugestaltung der Achse Straßburg-Kehl und der Realisierung einer grenzüberschreitenden Zwei-Ufer-Metropole. Mit Eröffnung der Verlängerung der Tramlinie, die sich vom Straßburger Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Kehl erstreckt, kommen sich im Frühjahr 2017 die beiden Städte noch ein Stück näher.
Ausgangspunkt für unseren Entwurf wird das Gebiet im Osten der Stadtachse um den Bahnhof der Tramlinie in Kehl und entlang beider Seiten der Rheiufer darstellen. Die Gebiete nördlich des Bahnhofs Kehl bis zum Yacht- und Industriehafen sowie das Hafen- und Rheinufergebiet Straßburgs, mit dem zukünftigen Rheinpark, der den vorhandenen "Park der Zwei Ufer" bis zum Herzen des Rheinhafens verlängern soll, stehen im Mittelpunkt unseres Projekts. Aus der Bestandsaufnahme heraus sollen neue Strategien, Konzepte und Visionen entwickelt werden und zu einem städtebaulichen, landschaftsarchitektonischen Entwurf anhand eines ausgewählöten Ortes erarbeitet werden. Gesucht werden innovative Konzepte, Ideen und Entwurfsansätze, die sich zu den im Gebiet der Eurometropole vorherrschenden Veränderungen ergänzen.

 

Bearbeitung:                                                              Einzel- oder Gruppenarbeit


Ansprechpartner, Organisation & Betreuung:                 Annette Abromeit (annette abromeitSna3∂kit edu)

Susanne Gerstberger (susanne gerstbergerIes7∂kit edu)

Aufgabenausgabe:                                                     27.04.17, 9:00 Uhr, Raum 115

Ortstermin in Straßburg/Kehl:                                     04.05.17

1. PinUp:                                                                   01.06.2017

2. PinUp:                                                                   06.07.2017

Endpräsentation:                                                        03.08.2017               

Betreuung:                                                                Donnerstags ab 9.00 Uhr, Raum 115

LV 1.731.210                                                             Nr. neu: 701, 703 (12 ects)

Nr. alt: 422, 426, 430 (11 ects)

 

 

Landschaftstypologien (Seminar) - Städtebauliche Entwurfsvertiefung 1/2



Platz da!: Neugestaltung Bundesstrasse,14 - Stuttgart

Nach dem Wiederaufbau der durch den Krieg fast vollständig zerstörten Stuttgarter Innenstadt orientierte sich die Stadtplanung vornehmlich an einer autogerechten Stadtentwicklung zugunsten des motorisierten Individualverkehrs. Die Folgen dieser Planung sind noch heute im Stadtbild sichtbar und stellen ein großes Problem für die Gestaltung eines qualitätsvolleren Stadtbildes der Stuttgarter Innenstadt dar. Ganz besonders deutlich wird dies am innerstädtischen Teil der B14. Dieser wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren vergleichbar einer Stadtautobahn angelegt und bildet eine regelrechte Barriere zwischen der Innenstadt

und den angrenzenden Vierteln. Hinzu kommt, dass der Verkehr an den Kreuzungen teilweise unterirdisch geführt wird und daher mehrstöckige Verkehrsbauwerke entstanden sind. Gesucht werden innovative, mutige Entwurfsansätze, die sich vor allem mit Konzepten zur Rückgewinnung des öffentlichen Raums auseinandersetzen.



Betreuung:                                                                          Stefanie Knebel (stefanie knebelXam0∂kit edu)         


                                                                                          Dienstags 11.00h

 

Aufgabenausgabe:                                                                02.05.2017, 9.45h, Geb. 11.40, R 115

 

Endpräsentation:                                                                  08.08.2017


Theorien der Landschaftsarchitektur

 

LV 1.731.215 Nr. neu: 8060-737 (4 ects)

 

Nr. alt: 535 (4 ects)

 

Städtebauliche Entwurfsvertiefung 1/2 „Rheinmetropole“

 

LV 1.731.211 Nr. neu: 6020-710 / 6030-715 (4 ects)


Nr. alt: 419,423,427 (5 ects)

 

Sondergebiete des Städtebaus: Urbane Lichtkonzepte



IBA_PROJEKT Werkstattschule/exPRO3, Heidelberg

Die Aufenthaltsqualität von urbanen öffentlichen Räumen ist unstrittig von großer Bedeutung. Dabei steht der Wunsch nach „guter Atmosphäre“ und „interessanten Stimmungen“ immer wieder im Vordergrund. In diesem Zusammenhang ist neben den baulichen Gestaltungsmöglichkeiten Licht das bestimmende Element - Licht macht Räume lesbar und erlebbar, beeinflusst die Atmosphäre des Ortes und wirkt direkt auf die Stimmung der Nutzer.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden wir uns mit dem Thema Licht im urbanen Kontext auseinandersetzen. Ziel des Seminars ist es, ein breites Spektrum aus theoretischem Wissen, entwurflichem Ansatz und praktischer Umsetzung zu vermitteln. Die Hauptaufgabe ist die Entwicklung eines Lichtkonzeptes für einen Außenraum im urbanen Kontext. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der normgerechten Ausleuchtung der Bereiche. Es sollen vielmehr die Besonderheiten des Ortes mit Hilfe von Licht in Szene gesetzt werden. Der Entwurfsprozess wird dabei durch theoretische und praktische Inputs unterstützt.

Der erste Teil des Seminars widmet sich den notwendigen lichttechnischen Grundlagen. Das theoretische Wissen wird durch eine zweitägige Exkursion ins Lichtlabor des Leuchtenhersteller BEGA ergänzt. Der zweite Teil bildet eine Entwurfsübung. Die im Seminar gewonnenen Kenntnisse sollen in einem Licht-Entwurf für das Areal „IBA_PROJEKT Werkstattschule/exPRO3“ in Heidelberg zur Anwendung kommen. Den Abschluss bildet ein Licht-Workshop vor Ort mit dem Ziel, den Entwurf real zu testen und zu überprüfen.



Projektpartner:          IBA Heidelberg/ Werkstattschule/exPRO3

                                BEGA Leuchten

Betreuung:                Dietmar Lorenz (Lehrbeauftragter) montags 9.30h - 14.00

Aufgabenausgabe:     24.04.2017, 9:00 Uhr

Pflichtexkursion:        Lichtlabor BEGA, Menden: 18.-19.05.2017

Endpräsentation:        07.08.2017




Stegreif: WHOLE EARTH CATALOG



access to tools

Der 1968 von Stewart Brand herausgegebene Whole Earth Catalag wird von Steve Jobs als „Bibel seiner Generation“ und als „Voräufer von Suchmaschinen wie Google“ bezeichnet. Er listet „tools“, Produkte, die den Fokus auf eine Ganzheitstheorie, DIY, Ökologie, Selbstversorgung und wirtschaftliche Unabhängigkeit richten. Das Kompendium hat zum Ziel, die sich in den 60ger Jahren bildende Gegenkultur und Umweltbewegung zu informieren und den zeitgenössischen Diskurs um die Zukunft zu illustrieren.

Auf dem Cover der ersten Ausgabe de Kataloges abgebildet, eines der einflussreichsten Bilder unserer Geschichte, das erste Foto des »Blauen Planeten. Es zeigt eine neue Perspektive auf die Erde - von außen betrachtet.


Wie „sehen“ wir unseren Planeten heute, fast 50 Jahre später?

 

Welche Bilder haben wir heute für diese Welten von morgen? Mit welcher Moral und Ethos stellen wir uns unserer Verantwortung für den blauen Planeten? Welche Werkzeuge sind heute notwendig, um mit Eigeninitiative und neuem Bewusstsein für die menschliche Existenz auf dem Planeten eine alternative Zukunft zu gestalten? Eine Zukunft, in der wir im weltweiten Durchschnitt bereits 1.5 Erden verleben.

Diese Fragen wollen wir, wie Stewart Brand 1968, beantworten und die „KIT/FGLA Sonderedition 2017“ des Whole World Catalog herausgeben.

Die Werkzeuge, Literaturvorschläge, Ideen, Visionen und Utopievorstellungen aus den 60gern wollen wir in unsere Zeit transferieren und „übersetzen“, neu denken, finden oder erfinden und als Antworten für eine zunehmend unscharfe Zukunft präsentieren.


Ausgabe:                           Mittwoch 03.05.17 9.45h R115

 

Abgabe/Präsentation:         Mittwoch 17.05.17 11.00h R115

 

LV 1.731.212 Nr. neu: 5500-704 (1 ects)

 

Nr. alt: 433, 436, 439 (2ects)