Seminar - WS 21/22

Mutationen urbaner Flusslandschaften    Towards  Ecocene

Schluss mit dem Anthropozän! Als ArchitektInnen und verantwortungsbewusste BürgerInnen ist es unsere Pflicht sofort zu handeln. Ein Wechsel zu einem neuen Paradigma der Kooperation zw. Menschen und anderen Lebensformen, unseren Städten und dem Planeten, der unter extremen klimatischen Prozessen leidet,  muss dringend erfolgen. 

Das Seminar beschäftigt sich konkret mit diesem Paradigmenwechsel anhand einer Case-Study in Porteous in Genf. Es handelt sich um einen verlassenen Industriekomplex am Ufer der Rhône, der seit 2018 von der Squatter-Gruppe „Prenons la ville“ besetzt ist. Entgegen der ursprünglichen Pläne der Stadt das Areal als Gefängnis auszunützen, wurde durch die Aktivisten die Umnutzung als soziales und kulturelles Zentrum für Genf angeregt und kürzlich von der Stadt abgesegnet. Innerhalb dieses Transformationsprozesses und den damit verbundenen Entscheidungsprozessen entstehen alternative Landschaftsfiguren. Ziel des ForschungsLABs ist es, die Potenziale des Standorts kritisch zu beleuchten und Zukunftsszenarien zu entwickeln, die dem sozialen, ökologischen und kulturellen Paradigmenwechsel gerecht werden.

 

Regeltermin: Mi 12:00-13:30 Uhr, Geb. 11.40, R 115
1. Treffen: Mi 27.10. 12:00

Abgabe/Prüfung: Mi 23.02.2022

Teilnehmerzahl: 18

Sprache: Englisch

Kontakt: arturo romero does-not-exist.kit edu